Elektronische Nachweisführung

NSUITE.comfort
eANV Software für die elektronische Nachweisführung

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NSUITE.comfort im Überblick

NSUITE.comfort – die Komponenten

Möchten Sie Ihre im Unternehmen bestehende Abfallmanagement-Software erweitern, so ist NSUITE.comfort genau die richtige Wahl. Mit den modularen Komponenten NSUITE-Client-Signatur und NSUITE-Register können Sie Ihre bestehende Software für das elektronische Nachweisverfahren aufrüsten. Unsere Middleware-Komponenten mit Oberfläche sind schlank und leicht integrierbar.

Bei Nutzung von NSUITE.comfort arbeiten Sie wie bisher in Ihrer Abfallmanagementlösung. In Ihr Register haben Sie bei Bedarf mit der zusätzlichen Oberfläche von NSUITE.comfort Einblick. Auch eine Benutzer- und Mandantenverwaltung in Ihrem Unternehmen für das Register ist über die Oberfläche von NSUITE.comfort möglich.

Ihre Abfallwirtschaftssoftware muss sich nicht um die Belange der elektronischen Nachweisführung wie zum Beispiel die BMU-Schnittstelle, das OSCI-Protokoll, die Verwaltung der ZKS-Postfächer und Kommunikationsadressen Ihrer Partner, die Registerführung, die Ansicht vor dem Signieren und die Registeransicht kümmern. Das erfüllt bereits NSUITE.comfort.

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Vorteile

NSUITE.comfort bietet Ihnen folgende Vorteile:

  • die zur gesetzeskonformen Umsetzung der neuen Nachweisverordnung benötigten Komponenten, namentlich NSUITE-Client-Signatur und NSUITE-Register, zur Anbindung an Ihre Abfallmanagementsoftware
  • qualifizierte elektronische Signatur mit NSUITE-Client-Signatur inklusive eigener Datenbank
  • Registerführung mit NSUITE-Register für nachweispflichtige und sonstige Stoffe
  • Wahl zwischen verschiedenen Standardschnittstellen zur Anbindung
    • File-Schnittstelle
    • Socket-Schnittstelle
    • DLL-Schnittstelle
    • Schnittstelle zu SAP EH&S
    • Webservice-Schnittstelle
  • schlanke und leichte Integration der Komponenten
  • Ihre Daten auf Ihren betriebsinternen Servern
  • Netzwerkfähigkeit
  • Qualität und Datensicherheit
  • benutzerfreundliche Bedienung sowie Register- und Signaturansicht
  • Gesetzeskonformität
  • wahlweise Nutzung eines eigenen Postfachs oder des Providerpostfachs

Zielgruppe

NSUITE.comfort richtet sich insbesondere an Unternehmen,

  • die ein eigenes Abfallmanagementsystem betreiben,
  • die ihre bestehende Software um das elektronische Abfallnachweisverfahren erweitern wollen,
  • die offline arbeiten und signieren wollen,
  • die eine Oberfläche für das Register benötigen.

Funktionsumfang

Funktionsumfang von NSUITE.comfort

Funktionen:

  • Benutzerverwaltung
  • Mandanten-/Betriebsstättenverwaltung
  • Kommunikation zur ZKS mittels OSCI
  • Realisierung der vom BMU definierten Schnittstellen

NSUITE-Client-Signatur

  • Formulare qualifiziert elektronisch signieren und Signaturen prüfen
  • Signaturviewer mit Darstellung der verschiedenen Sichten auf das Dokument
  • Automatischer Dokumentversand an alle Abfalltransportbeteiligten
  • Semantische und syntaktische Prüfungen beim Empfang von Dokumenten und Anzeige im Fehlerfall
  • Zuordnung und Zustellung designierter Dokumente aus einem oder mehrerer Postfächer

NSUITE-Register

  • Automatische Registerführung für nachweispflichtige Abfälle nach den Vorgaben des BMU
  • Registereinträge für nicht nachweispflichtige Abfälle
  • Registeransicht mit zusätzlich definierbaren Filtern
  • Automatische Erstellung von Registerauszügen
  • Zusätzlicher Versand von Dokumenten an ausgewählte Empfänger

Nutzungsvoraussetzungen

Nutzungsvoraussetzungen Arbeitsplatz

Zum Arbeiten mit NSUITE.comfort benötigen Sie:

Auf dem PC muss die folgende Software installiert sein, um mit NSUITE.comfort arbeiten zu können:

  • Treiber des Kartenlesegeräts
  • 32-bit Oracle Java 1.8.x (auch als Java 8 bezeichnet)

NSUITE.comfort beinhaltet eine Signatursoftware für die qualifizierte elektronische Signatur. Das bedeutet, dass keine zusätzliche Signatursoftware am Arbeitsplatz installiert werden muss.

Nutzungsvoraussetzungen Server

Auf dem Server, auf dem NSUITE.comfort installiert wird, müssen die folgenden Programme installiert sein.

  • Oracle Java 1.8.x (auch als Java 8 bezeichnet)
  • Apache Tomcat 8.0.x
  • Datenbank (eine der folgenden):
    • Firebird Super-Server 2.5.x
    • MS SQL Server ab 2005
    • Oracle Database ab 10g

Die Lizenzen für die Datenbanken sind nicht Bestandteil von NSUITE.comfort.  Datenbank und Anwendung selbst können auch auf unterschiedlichen Servern installiert werden.

Schnittstellen

Schnittstellen

NSUITE.comfort bietet für die Integration der eANV-Komponenten in Ihr bestehendes Abfallmanagementsystem verschiedene Standardschnittstellen an, die Sie in Abhängigkeit Ihrer IT-Struktur wählen können:

  •     File-Schnittstelle
  •     Socket-Schnittstelle
  •     DLL-Schnittstelle
  •     Schnittstelle zu SAP EH & S
  •     Webservice-Schnittstelle

Die Übergabe von Daten mit der File-Schnittstelle erfolgt über das File-System und Übergabedateien im Festformat oder einem von NSUITE definiertem XML-Format.

Die Übergabe von Daten über die Socket-, DLL oder Webservice-Schnittstellen erfolgt durch die Übergabe von Daten im von NSUITE definiertem XML-Format. Die Schnittstelle zu SAP EH & S wurde von der SAP AG vorgegeben und nach erfolgter Anbindung in Zusammenarbeit mit der TechniData AG erfolgreich getestet.

Die jeweiligen Schnittstellenbeschreibungen können Sie gern bei uns anfordern.

Kontakt

Integration

Integration für Softwarehäuser leicht gemacht

NSUITE.comfort beinhaltet die Middleware-Komponenten NSUITE-Client-Signatur und NSUITE-Register, die alle erforderlichen Funktionalitäten für das elektronische Abfallnachweisverfahren abbilden und an ein im Unternehmen existierendes Abfallmanagementsystem angebunden werden können. Dank der in NSUITE vorhandenen Standardschnittstellen sind unsere Middleware-Komponenten mit Oberfläche schlank und leicht integrierbar.

IT-Dienstleister von Abfallwirtschafts- und Waagesoftware werden bemerken, dass es aus Sicht ihrer Software wirklich nur die Schnittstelle - wahlweise File-, DLL- , Socket-Schnittstelle oder Schnittstelle zu SAP EH & S - gibt. Alles andere, was mit der elektronischen Nachweisführung zusammen hängt, erledigen die NSUITE-Komponenten. Dazu zwei Beispiele anhand der DLL-Schnittstelle:

1. Signieren und Versenden eines Dokumentes:

In marktüblicher Abfallwirtschaftssoftware werden in der Regel alle Nachweis- und Begleitdokumente bzw. deren Daten erzeugt. Bisher wurden diese Daten dann ausgedruckt. Nun übergeben Sie - als Entwickler, der die Schnittstelle zu NSUITE implementiert, - diese Daten - z. B. über die DLL-Schnittstelle innerhalb einer XML-Datei - an die NSUITE-Komponenten mit dem Kommando, das Dokument zu signieren und zu versenden. Dies könnte zum Beispiel über einen Button 'Signieren' funktionieren.

Die von Ihnen übergebenen Daten werden verwendet, um ein Dokument nach dem BMU-XML-Schema zu erstellen. Da Versand und Empfang von BMU-XML-Dokumenten in der NSUITE-Datenbank bekannt sind, können bereits empfangene oder versandte Stände eines Dokumentes berücksichtigt und damit die vom BMU vorgegebene Layertechnologie umgesetzt werden. Um all dies muss sich Ihre Software also nicht kümmern. Das nun im BMU-XML-Format vorhandene Dokument wird in einem Fenster geöffnet und dem Nutzer vor dem Signieren zur Kontrolle angezeigt.

Dabei kann der Nutzer auch die Daten verschiedener Layer betrachten. Ist alles in Ordnung kann der Nutzer signieren und das Dokument an den nächsten in der Abfalltransportbeteiligtenkette versenden. Den Prozess des Signierens und Versendens kann man natürlich auch voneinander entkoppeln.

2. Empfangen von Dokumenten:

In marktüblicher Abfallwirtschaftssoftware implementieren Sie - als Entwickler, der die Schnittstelle zu NSUITE implementiert - eine neue Funktionalität, die das Holen von Dokumenten auslöst. Ob Sie dafür ein extra Importprogramm schreiben oder dies an einen Button 'Dokumente holen' hängen, werden Sie am Besten wissen. Um Dokumente, die für Ihren Kunden von anderen Kommunikationspartnern übermittelt wurden, zu empfangen, nutzen Sie z. B. die DLL-Schnittstelle mit der XML-Schnittstellendatei und ein Kommando, das Dokumente holen soll.

Daraufhin schaut NSUITE nach, ob neue Dokumente für Sie vorliegen und übergibt die Daten dieser Dokumente an Ihr Programm. Sie müssen nur noch dafür sorgen, dass diese Daten mit allen von Ihrem Programm benötigten Referenzen in Ihre Anwendungsdatenbank eingearbeitet werden. Bei den zurückgelieferten Daten handelt es sich neben den bekannten Daten eines Nachweis- und Begleitdokumentes auch um Informationen über erfolgte Signaturen, so dass Sie diese Information, wenn Sie dies wollen, in Ihrem System verarbeiten können.

SAP EH & S

SAP EH & S Anbindung

Um NSUITE an bestehende SAP EH & S Systeme anzubinden, wurde dafür eine spezielle Variante von NSUITE.comfort entwickelt.

Ab SAP ERP 6.0 (ECC6.0) werden von SAP EH & S Schnittstellen bereitgestellt, die von NSUITE genutzt werden, um SAP EH & S um die für das elektronische Abfallnachweisverfahren benötigten Funktionalitäten zu erweitern.

Die auf SAP EH & S spezialisierten NSUITE Komponenten erfüllen die Voraussetzungen zur Anbindung an Ihre SAP Software und wurden zusammen mit dem Hersteller von SAP EH & S getestet.

Bestandteile

NSUITE.comfort mit SAP EH & S - Schnittstelle besteht aus mehreren Webanwendungen, die in einem Servlet Container laufen, sowie einem Dienst, der für die Vermittlung von Nachrichten zwischen der ZKS, anderen NSUITE Kunden und Ihrem SAP System zuständig ist.

Eingebettet in den Servlet Container laufen folgende Anwendungen:

  • Ein Web Service Provider, an den vom SAP System Begleit- und Übernahmescheine, Stammdaten sowie Anfragen zur Ansicht von Scheinen übergeben werden,
  • eine Komponente zur Übermittlung der Signaturanwendungskomponente sowie
  • eine NSUITE Webanwendung, die unter anderem zur Verwaltung von Entsorgungsnachweisen, der angeschlossenen SAP Systeme sowie zur Ansicht des Registers genutzt wird.

Die Aufgabe des eigenständigen Dienstes besteht beispielsweise darin, signierte Dokumente über die ZKS und den NSUITE Kommunikationsserver an Kommunikationspartner zu senden und beide Instanzen regelmäßig nach neuen Nachrichten abzufragen. Diese Nachrichten werden dann über einen Web Service an SAP EH & S übergeben.

eANV-Erweiterung von SAP EH & S

Die für Sie sichtbare eANV-Erweiterung des SAP EH & S Systems besteht zum Beispiel in den Schaltflächen „eANV-Senden“ und „eANV-Anzeigen“, über die Dokumente zum Signieren bzw. zum Anzeigen an NSUITE übergeben werden und woran sich der vom SAP System gesteuerte Start der Signaturanwendungskomponente NSUITE Signatur für einen Signatur- bzw. Ansichtsvorgang anschließt.

Durch die ständige Übergabe von Informationen an SAP EH & S sind Sie stets über den aktuellen Status eines Dokumentes informiert.

An SAP EH & S angepasste NSUITE Webanwendung

Neben den regulären Funktionen der NSUITE Webanwendung wie z. B. der Verwaltung von Entsorgungspapieren, der Verwaltung von Stammdaten und der Ansicht des Registers enthält die für SAP EH & S Kunden angepasste Version folgende weitere Funktionen:

  • Verwaltung der angeschlossenen SAP Systeme: Theoretisch können beliebig viele SAP Systeme an eine NSUITE Anwendung angeschlossen werden
  • Überwachung der Nachrichten und Dokumente, die an das SAP System gesendet werden sollen
  • E-Mail-Benachrichtigung, falls Informationen nach einem definierten Zeitraum nicht an das SAP System übergeben werden konnten